Sie können!

Wie ergeht es Geschiedenen in den Gemeinden?
Rolf

Sie können!

Beitragvon Rolf » Donnerstag 3. Februar 2005, 20:20

Ich bin der Meinung: Ja sie können! Ich gehe davon aus, dass kein Christ und keine Christin sich leichtfertig scheiden lässt. Jeder der geschieden ist weiss, wie demütigend dieser Schritt ist. Man wird geächtet, in Frage gestellt, mit "gutgemeinten" Ratschlägen bombardiert. Das alles hilft gar nichts. Wenn der oder die Geschiedene dann mit der Schuld, der Selbstanklage, dem Versagen zu Jesus kommt vergibt der Herr! Und dann? Dann ist die Schuld vergeben!!!! Das Kleid ist wieder weiss. Jesus vergibt die Schuld nicht nur partiell so nach dem Motto: "du bist geschieden, also lass ich dir noch ein paar schwarze Flecken auf dem Kleid die musst du selber reinwaschen". Das sollten wir uns als Christen wieder einmal vor Augen halten. Gott vergisst bekannte und vergebene Schuld! Somit kann ein Mitglied der Gemeinde einen Dienst bekleiden. Und noch etwas: ein Geschiedener weiss was Barmherzigkeit und Gnade ist.
Ich möchte allen noch niedergeschlagenen Geschiedenen Mut machen: Jesus macht euch frei, auch von diesem Makel. Nehmt die Vergebung Jesu an. Vergebung, die Gott uns schenkt, nicht anzunehmen ist ebenso eine Sünde.

P.S. Ich bin selbst geschieden und seit 6 Jahren wiederverheiratet und arbeite in unserer Hausgemeinde im Amt des Lehrers. Gott segnet unsere Ehe, er geht den Weg mit uns, jeden Tag und das ist keine Fata Morgana!

Bis bald in diesem Forum!

Rolf

Benutzeravatar
hallo_du_da!
Beiträge: 6
Registriert: Sonntag 29. Mai 2005, 18:36

Vergebung - Neuanfang

Beitragvon hallo_du_da! » Sonntag 29. Mai 2005, 19:00

Ich möchte allen noch niedergeschlagenen Geschiedenen Mut machen: Jesus macht euch frei, auch von diesem Makel. Nehmt die Vergebung Jesu an. Vergebung, die Gott uns schenkt, ...

Das kann man nicht laut genug hinausrufen - ist meine Meinung. Das unbeugsame und unbarmherzige "Du hast Deine Chance ein für allemal verspielt" - das widerspricht nur all zu sehr göttlicher Liebe und Vergebung. Selbst wenn ich und Andere das falsch sehen - es kostet nicht das Ewige Leben nach verkrachter erster Ehe ein weiteres mal verheiratet zu sein. Scheidung ist kein Akt des Leichtsinns und darum durchaus - nicht - mit Ehebruch gleichzusetzen. Damit wird allerdings dem Scheidungsbegehren auch kein Vorschub geleistet (wie man oft von konservativer Seite hört) - denn der Verlust der ersten Ehe schmerzt lebenslang, sie bleibt nicht in den Kleidern stecken, sie geht bis tief unter die Haut.
Mit seiner Scheidung spielt niemand - sie ist nur all zu brutal.


Zurück zu „Gemeinde und Geschiedene“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast