Pornosucht unter den Christen

Benutzeravatar
charly
Site Admin
Beiträge: 139
Registriert: Freitag 21. Januar 2005, 14:36
Wohnort: Viersen

Beitragvon charly » Freitag 19. Juni 2015, 12:14

Hallo Waldi,
ich bin gespannt und bete und hoffe, dass der Herr dich gut leitet und du möglichst sofort an die richtigen Helfer kommst. :-)
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ :Charly-l

Waldi
Beiträge: 19
Registriert: Montag 8. Juni 2015, 16:38

Beitragvon Waldi » Freitag 19. Juni 2015, 20:57

Vielleicht kannst du mir ein Paar wertvolle Ratschläge geben bezüglich meiner Frau. Mir ist bewust wie sehr ich die verlezt habe und das sie viel Zeit braucht. Kann man so was vergessen, wahrscheinlich nicht. Ich bitte den HERRN das der mir beibringt demütig zu sein und vor allem möchte ich zu IHM und zu mir selbst erlich zu sein. Das muss ich auch noch lernen, ich habe so lange in einer Lüge gelebt. Wir leben in moment getrent, aber wir pflegen eine gute Beziehung zu einander, wenn auch ohne Sex, was ich auch gut verstehen kann. Manchmal bin ich sehr verzweifelt und weis nicht mehr weiter, ob das wohl mit meiner Psycho zu tun hat. Meine Frau sagte mir des öfteren, das ich psychische Probleme habe und muss mich terapieren lassen und ich hab sie nur ausgelacht. Und überhaupt, ich bewundere diese Frau. Jetz habe ich das neue Thema eröffnet. Da habe ich bis jetzt noch keinen der mir in diesem Problem helfen kann. Ich weiss, das ich in meinem Denken sehr gründlich aufräumen muss, nur manchmal denke ich ob ich das richtig mache.

Benutzeravatar
charly
Site Admin
Beiträge: 139
Registriert: Freitag 21. Januar 2005, 14:36
Wohnort: Viersen

Beitragvon charly » Freitag 19. Juni 2015, 22:55

Ich lese aus deinen Worten, dass ihr eure Ehe zwar getrennt lebt, aber anscheinend noch nicht aufgegeben habt. Also dass deine Frau dich auch noch nicht aufgegeben hat. Liege ich da richtig? Wenn das so ist, kannst du wirklich Gott dankbar sein, eine solche Frau zu haben.

Wenn du nun tatsächlich eine Therapie suchst und diese auch konsequent durchziehst, meinst du nicht, dass du deiner Frau damit zeigst, dass du doch in der Lage bist, an dir zu arbeiten?

Es ist wichtig, dass du die Therapie nicht dafür machst, damit deine Frau dich nicht verlässt, sondern weil du erkennst, dass du diese Hilfe tatsächlich für dich brauchst.

Dennoch birgt deine Erkenntnis und deine Bereitschaft das durchzuziehen ggf, auch die Hoffnung, dass ihr eure Ehe auch wieder hinbekommt.
Es kann gut sein, dass ihr später, wenn du Fortschritte in deiner Therapie gemacht hast, auch eine Paartherapie in Anspruch nehmen müsst. Mag sein, dass deine Frau dann bereitwillig mitziehen wird. Jetzt liegt es zunächst an dir, ihr zu zeigen, dass du deine Lebensänderung wirklich ernst meinst.

Und ja, das alles braucht Zeit und Geduld. Aber bedenke wieviel Zeit und Ego du bereits investiert hast, dein Leben dorthin zu bringen, wo du dich nun befindest. Da lohnt es sich auch die Zeit zu investieren, die es braucht ggf. deine Ehe wiederherzustellen, oder?
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ :Charly-l

Waldi
Beiträge: 19
Registriert: Montag 8. Juni 2015, 16:38

Beitragvon Waldi » Samstag 20. Juni 2015, 01:44

Danke Charly, das sind ermutigende Worte für mich.
Und es ist tatsächlich so, das ich viel Geduld brauche, so viel Geduld wie bei meiner Frau. Und ich habe fest gestelt das genau dort arbeitet der HERR an mir, weil ich ein ungeduldiger Mensch bin. Ja Charly, meine Frau ist ein Schatz, was ich früher nie geschätz habe, wie kann man nur so dumm sein?
Wenn ich die Situation richtig einschätze, hat sie mich noch nicht aufgegeben, ich hab ihr von unserem Forum erzählt und die hat mich gelobt das ich jetzt eienen Psychotherapeuten aufsuchen möchte, weil die schon längst wusste das ich das nötig habe und ich habe wie immer alles verneint.
Jetzt bin ich aber entschlossen die Sache durch zu ziehen. Im übriegen, am 29 Juli habe ich Termin bein Therapeuten.

Und das ich das für mich mache ist mir auch klar, weil Jesus selbst hat mich gefragt, was ich will. Nun könnte ich auch so bleiben, ohne mich zu endern. Dann hat ER mich gefragt, ob ich IHN liebe. Das war für mich eine schwiriege Frage, am Anfang. Jetzt aber, kann ich sagen, ja, Herr Jesus, ich liebe DICH. Ich hatte ja keine Liebe in mir gehabt. Die Sucht machte mich unfähig und leer.
Das möchte ich nicht mehr.

Ja, natürlich, eine Paartherapie wäre ideal, aber zuerst ich selber, den Rest macht ja der HERR JESUS. Und nochmals ja, ich bin bereit die Zeit dafür zu investieren um meine Ehe wiederherzustellen, möge der HERR mir die nötige Herzenseinstellung bei zu bringen und erlich zu IHM und zu mir selbst.

Ich bin meinem JESUS sehr dankbar für dich Charly und deine wertvolle Ratschläge. GOTT segne und bewahre dich und deine Familie.


Zurück zu „Verschiedenes“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste